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Der GEW-Kreisverband in der Presse
Schulstrukturdebatte im Landkreis Vechta


Der GEW-Kreisverband in der Presse

An dieser Stelle verweisen wir auf Veröffentlichungen über den KV in der Lokalpresse.

"Geschnitten Brot oder Geschnitten Finger?" - GEW-Kreisverband kritisiert McAllister-Äußerungen zur Oberschule.
Verständnis für Ärger in Dinklage.

In einem Leserbrief (OV vom 08.03.2011) kritisiert der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Kurt Reinemann die Zickzack-Politik der Landesregierung in Sachen Oberschule. Dabei weist er die Kritik des Ministerpräsidenten an der Opposition (OV vom 05.03.2011) zurück und bezieht sich dabei auf u.a. auf die Haltung der Landeselternrates. Außerdem äußert er volles Verständnis für die Verärgerung, die durch die Entscheidung von Schwarz-Gelb, eien gymnasialen Zweig nur bis Klasse 10 zu genehmigen, in Dinklage hervorgerufen hat.

Da der Leserbrief in der OV nicht im Original abgedruckt wurde, sondern ohne Absprache redaktionell "bearbeitet" erschien, veröffentlichen wir an dieser Stelle den eingesandten Text im Original.

Zum Leserbrief

 

"Oberschule ist keine Lösung"

In einem Artikel vom 01.03.2011 geht die OV auf den Vortrag des Bezirksvorsitzenden der GEW Weser-Ems, Dieter Knutz und dessen Kritik vor allem an der Oberschule ein.

Zum Artikel

 

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Schulstrukturdebatte - Diskussionen und Entscheidungen im Landkreis Vechta

Hier bieten wir eine ausführliche Dokumentation zum Stand der politischen Entscheidungen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Vechta zur Möglichkeit, die neue Schulform Oberschule nach der Verabschiedung des Gesetzes durch den Niedersächsischen Landtag im März 2011 ab dem Schuljahr 2011/12 oder später einzuführen.

Bisher haben Bakum und Neuenkirchen-Vörden die neue Schulform ab dem laufenden Schuljahr eingeführt, Holdorf wird voraussichtlich im nächsten Schuljahr folgen. Auch in Goldenstedt kommt Bewdegung in die Szene; dort plant man die Einführung ab dem Schuljahr 2013/14.

 

Dinklage:

  • Politker sauer wegen der Oberschule (OV vom 24.02.2011)

Die Entscheidung der CDU/FDP-Landesregierung in Hannover, die Oberschule nur ohne gymnasiale Oberstufe einzuführen, stößt auf heftige Kritik bei Politikern und Gremien in Dinklage. Dort muss man nun komplett umdenken, da die Weichen bereits auf die Einführung mit komplettem gymnasialem Angebot gestellt waren, und zwar mit breitem Konsens.

Kompletter Artikel

 

  • Oberschule auch ohne Abitur weiter ein Thema (OV vom 14.03.2011)

Trotz der Entscheidung der Koalition in Hannover hält man über die Parteigrenzen hinweg prinzipiell an der Einführung der Oberschule - auch ohne Abitur fest.

Kompletter Artikel

 


Holdorf:

  • Oberschule soll 2012 kommen

Die Einführung der Oberschule ist Thema des Schulausschusses. (OV vom 14.03.2011)

Zum OV-Artikel

 

Neuenkirchen-Vörden:

  • Oberschule eingeführt - Komplette Umwandlung

    Zum Schuljagresbeginn 2011/12 ist die HRS in die Schulform Oberschule überührt worden. Alle Klassen 5 bis 10 gehören jetzt zur Oberschule Neuenkirchen-Vörden. Genauere Infos hierzu gibt es auf der Homepage der Schule.

    Zudem beschloss der Rat die Einführung der Ganztagsbetreuung in den beiden Grundschulen ab dem Schuljahr 2012/13.

 

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Bakum:

  • Oberschule zum Schuljahr 2011/12 eingeführt

Bakum ist seit Schuljahresbeginn Standort der neuen Schulform Oberschule. Der Name Johannesschule bleibt erhalten. Anders als an anderen Standorten im Lande gibt es in Bakum ein differenziertes Angebot. Einzelheiten hierzu sind der Homepage der Schule zu entnehmen.


Schule Bakum

 

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Lohner SPD kritisiert Alleingang des Bürgermeisters

In ihrem Newsletter vom Dezember 2010 nimmt die Lohner SPD Stellung zur „Debatte“ in Lohne

 

[…] Da signalisiert die regierende Landes-CDU, dass sie verstanden hat, dass auch in Niedersachsen die Zeit des dreigliedrigen Schulsystems dem Ende entgegengeht, und der Bürgermeister Lohnes lässt per Zeitung mitteilen, dass in Lohne alles beim Alten bleiben solle. Gesprochen hat er vor seiner Mitteilung laut „OV“ nur mit den drei Schulleitern der beiden Realschulen und der Hauptschule. […]

Ministerpräsident McAllister (CDU) hat am 26. Oktober den Vorstoß seines Kultusministers zur Einrichtung von Oberschulen damit begründet, es gehe darum, nach jahrzehntelangen ideologischen Grabenkämpfen im Land endlich einen „Schulfrieden“ herzustellen. Nirgendwo müsse in Zukunft noch die Schulform Hauptschule angeboten werden, wenn das die Eltern der betreffenden Kinder nicht ausdrücklich verlangen.

Wenn man sich mit CDU-Ratsmitgliedern in Lohne privat unterhält, dann geben auch sie zu, dass die Zeit der Hauptschule abgelaufen sei: Immer weniger Eltern können sich mit dem Gedanken anfreunden, dass ihr Kind eine Hauptschule besuchen soll, und die Nachfrage nach Bewerbern mit einem Hauptschulabschluss durch die Wirtschaft hält sich (auch im Oldenburger Münsterland!) in Grenzen.

Anders als es Bürgermeister Niesel gegenüber der „OV“ behauptet, ist die Vielfalt des Schulangebots in Lohne keineswegs groß. Lohner Eltern sind noch nie gefragt worden, ob sie ihre Kinder auf eine Gesamtschule schicken wollen. Der Vorrang des Elternwillens hat aber in Niedersachsen parteiübergreifend Tradition. Dementsprechend stellte Frauke Heiligenstadt, schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, am 1. November in Bakum klar, dass letztlich die Eltern vor Ort entscheiden müssten, welches Schulangebot ihnen die Kommune machen soll. Das ist auch die Position der SPD Lohne.

Norbert Bockstette, Vorsitzender der CDU Lohne, hat sich schon kurz nach McAllisters Aussage weit aus dem Fenster gelehnt: Die CDU Lohne, so Bockstette in der „OV“, begrüße die Pläne des Ministerpräsidenten. […] Mit keinem Wort ging der Bürgermeister gegenüber der „OV“ auf diese Äußerung ein.

 

 

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